CORONA: Erste Pfarrkonferenz nach der Kontaktbeschränkung

 

Wenig Gesicht aber viel vorschriftsmäßiges Verhalten zeigte sich auf dieser Pfarrkonferenz - auch beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes  (v.l.:) Die Pfarrer*innen auf Abstand in der Miesbacher Apostelkirche; Auch der Geschäftsführer der Diakonie Oberland, Stefan Helm, konnte aus seinem Arbeitsbereich berichten; Zum Abschluss gab es ein Dankeschön-Körbchen von Dekan Martin Steinbach mit Spezialitäten aus den Gemeinden: Schmecket und sehet!

Der Tag des "Antrittsbesuchs" des neuen Regionalbischofs Christian Kopp im Dekanat Bad Tölz war ursprünglich anders geplant: Pfarrkonferenz, Mittagessen mit Vertretern aus Politik und Ökumene, Gespräche mit Jugend und Partnerschaftsbeauftragten und am Abend ein Dekanatsempfang für den neuen Regionalbischof und die Kirchenvorsteher*innen der zwölf Gemeinden. Corona hat diese Planung durchkreuzt. Möglich blieb allein die Pfarrkonferenz in Miesbach. Gut und wichtig dabei der Austausch aller Beteiligten über das Thema „Corona in unserer Gemeinde“, das ungemein viel Kreativität und Engagement in dieser schwierigen Zeit an den Tag legte. So konnten sich die Kolleg*innen mit den speziellen Herausforderungen und ihren Möglichkeiten in den Gemeinden vorstellen und untereinander austauschen. Regionalbischof Kopp eröffnete die Konferenz mit einer Besinnung zum Monatsspruch aus dem 1. Petrusbrief, in der er gelegentlichem Stöhnen über zuviel Verwaltung entgegenhielt, dass gutes Verwalten auch notwendige Gestaltungsräume eröffnen könnte. In diesem Sinne sah er auch der neuen Landesstellenplanung gelassen entgegen, die  unter der Überschrift "Profil und Konzentration" trotz Stellenkürzungen auch Entwicklungschancen für die Gemeinden ermögliche.