Kirchenvorstand stimmt neuer Kindergartenträgerschaft zu

 

Die Not war groß in Bad Heilbrunn: Die Einschreibung 2019/20 im kath. Kindergarten und in der Waldgruppe ergab, dass ca. 20 Kinder ohne einen notwendigen Betreuungsplatz sein würden. Was ohnehin in Zukunft vorgesehen war, muss jetzt im Hauruck-Verfahren umgesetzt werden: Bad Heilbrunn braucht einen neuen Kindergarten. Erster Ansprechpartner bzgl. einer Trägerschaft war für Bürgermeister Thomas Gründl die Evangelische Kirchengemeinde Bad Tölz, die mit einer Filialkirche, Gemeindesaal und einem in besonderer Weise engagierten Pfarrer ohnehin schon vor Ort war. Auf seiner Klausurtagung wollte sich nun der zuständige Kirchenvorstand nach ausführlicher Beratung diesem Anliegen nicht verschließen, erkannte vor allem die Chancen einer solchen Einrichtung und stimmte der Anfrage zu.

Pfarrer Stefan Huber wechselt in Lenggries

Gut 15 Jahre bekleidet Pfarrer Stefan Huber die Pfarrstelle im Wintersportort Lenggries und ist dort ein anerkannter und beliebter Seelsorger. Trotzdem will er jetzt nochmal eine neue Herausforderung annehmen und wechselt in Lenggries in den Schuldienst ans dortige Privat-Gymnasium Hohenburg. Der Religionsunterricht als wichtige gesellschaftliche Aufgabe gegenüber den Jugedlichen liegt dem Pfarrer und studierten Religionspädagogen ohnehin schon immer am Herzen, ab 1. September nun wird er sich dieser Aufgabe ausschließlich widmen. Verabschieden will sich Stefan Huber von "seiner" Kirchengemeinde am 21. Juli. Wiederbesetzt werden könnte die Pfarrstelle wohl zum 1. März 2020. Die Vakanzvertretung in der Zwischenzeit übernehmen im Wesentlichen die KollegInnen aus dem benachbarten Bad Tölz.

Florian Probst mit Orgel-D-Prüfung

Freude in der Kirchengemeinde Bad Tölz: Der ehemalige Konfirmand und derzeitige Student der Elektrotechnik, Florian Probst (links im Bild), hat die kleine kirchenmusikalische Prüfung im Fach Orgel abgelegt. Keyboard und Orgel sind ihm von Jugend an vertraut, er begleitet die Big-Band des Gymnasiums in Bad Tölz und hat auch immer wieder im Dekanat in Gottesdiensten die Orgel vertreten. Jetzt hat er sich auf Anraten von Dekanatskantorin Elisabeth Göbel (rechts im Bild) an die D-Prüfung gewagt, diese natürlich bestanden und die entsprechende Urkunde überreicht bekommen.

Neue Mitarbeitervertretung im Dekanat

Die Beschäftigten in den Gemeinden des Dekanats haben eine neue Mitarbeitervertretung gewählt. Auf ihrer konstituierenden Sitzung im Mai stellten sich die Gewählten dem Fotografen. Auf dem Bild zu sehen sind (von links): Heike Bihler-Fleischmann (Kindergarten Kräuterstraße Wolfratshausen); Petra Joos (Mesnerin in Bad Heilbrunn); Marion Gerding (Kindergarten Wettersteinstraße Wolfratshausen); Gundula Schaefer (Hort der Kindertagesstätte Tegernsee); Nicole Hubner (Kindergarten Arget-Holzkirchen) und Susanne Droste (Pfarramtssekretärin Holzkirchen). Auf dem Bild fehlt Klaus Beckel (Religionspädagoge Tegernsee). Vorsitzende der neuen MAV ist wieder Susanne Droste, ihre Stellvertreterin Gundula Schaefer.

Veränderung auf der 1. Pfarrstelle in Kochel

Elke Binder und Dr. Matthias Binder hatten zum 1. Juli 2017 die 1. Pfarrstelle in Kochel am See gemeinsam angetreten. Jetzt bot sich aber an der theologischen Fakultät der Universität in Marburg für Dr. Matthias Binder die Möglichkeit, für 4 Jahre zurück in die Forschung zu gehen und sich zu habilitieren. Diese Chance ergriff der Theologe und verabschiedete sich im Einvernehmen mit dem Kirchenvorstand für diesen Zeitraum von der Kirchengemeinde. Seine Frau, Pfarrerin Elke Binder wurde vom Kirchenvorstand einstimmig gebeten, künftig das Aufgabengebiet ihres Mannes mit zu übernehmen.

Modetrend Gelbwesten

Ein Gedanke zur Zeit

Am 1. Mai ist frei. Mitten in der Woche. Wir verdanken diesen Feiertag der nordamerikanischen Arbeiterbewegung. Diese rief für den 1. Mai 1886 zum Generalstreik auf, um einen Acht- statt des üblichen 12-Stundentags für ein Tagessalär von drei Dollar durchzusetzen. Der größte Streik fand in Chicago statt. Aber der Protest auf dem Haymarket eskalierte, es gab Tote durch eine Bombe und Schießereien. Seitdem wiederholten sich die Protestaktionen am 1. Mai und griffen auch auf Europa und andere Kontinente über. Aber die Mühlen mahlten langsam. In Deutschland wurde erst nach dem 1. Weltkrieg der Achtstundentag bei einer Sechstagewoche eingeführt.

Man kann daher ruhig mal einen Gedanken zum Thema „Arbeit“ verschwenden. Dankbar, dass derzeit viele Arbeit haben und zufrieden, weil die Arbeitsbedingungen im letzten Jahrhundert wesentlich besser geworden sind. Aber durchaus auch kritisch, weil Arbeit völlig zu Unrecht einen so unterschiedlichen Wert besitzt.

Frohe Ostern !

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt die große, segnende Kraft Gottes gibt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.        (Martin Luther King)

Passion Jesu im Schwarzlicht

Es war schon ein enormer Aufwand, den Jugendleiter um Pfarrer Johannes Schultheiß und Stephan Schatz für diese Aufführung betrieben haben. Mit Konfimanden als Darstellern führten sie am Karfreitag in Bad Tölz die Passion Jesu als Schwarzlichttheater auf. Unterlegt mit Musik und Texten aus dem Matthäusevangelium entstand mit wenig Mimik und angedeuteter Handlung eine beeindruckende Passionsdarstellung, die den Besuchern im vollbesetzten Gemeindesaal unter die Haut ging. 

Für ein zukunftsfähiges Immobilienkonzept im Dekanat

Mit im Immobilienausschuss (v.l.:) Pfarrer Martin Voß (Bad Wiessee), Diakon Wilfried Dietsch (Geschäftsführer Verwaltungsverbund) Betty Mehrer (Mitglied der Landessynode für das Dekanat Bad Tölz) und Eckhard Roßberg (Gemeindeberatung Rummelsberg)

Der neue Dekanatsausschuss beschäftigt sich seit seiner Konstituierung in Zusammenarbeit mit der Gemeindeakademie in Rummelsberg und in enger Abstimmung mit der Landeskirche mit einem dekanatsweiten Immobilienkonzept. Dieses „Projekt“ hat noch der „alte“ Dekanatsausschuss (DA) angestoßen und dem neuen mit auf den Weg gegeben. Der DA möchte sich dabei einen Überblick verschaffen über Entwicklungen und Immobilien in den Gemeinden und über die Gedanken der Kirchenvorstände dazu. Ziel ist es, dass diese Erkenntnisse es den Verantwortlichen im Dekanat ermöglichen, gemeinsam und sachgemäß auf Zukunftsprozesse in der Landeskirche reagieren zu können.

Lektorin in Gmund eingeführt

Sie ist Vertrauensfrau im Gmunder Kirchenvorstand, nebenamtliche Organistin in der Kirchengemeinde und jetzt auch Lektorin: Am Palmsonntag hat Pfarrer Andreas Kopp von Freymann Frau Karin Feneberg im Gottesdienst in ihr neues Amt eingeführt. Nach einer etwa einjährigen theologischen Ausbildung in verschiedenen Wochenendseminaren und einem Kolloquium im Landeskirchenamt unter Vorsitz der Regionalbischöfin kann Frau Feneberg nun auch in Gmund Gottesdienste mit einer vorgefertigten Predigt halten.

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