"Probier mal die Orgel, Fabian ..."

„Probier mal die Orgel, Fabian!“  Mit Slogans wie diesem will die bayerische Landeskirche gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth um Nachwuchs werben für die Kirchenmusik. EKD-weit gibt es derzeit nur knapp 400 Studierende, gebraucht werden jedoch 480 Studierende, um mittelfristig die 1600 Vollzeit-Kirchenmusikerstellen in den EKD-Kirchen besetzen zu können.

Der "Finde-einen-Regenbogen-Tag"

Ein Gedanke zur Zeit

Mit den USA assoziiere ich gegenwärtig eher negative Schlagzeilen: eine überhebliche „America first“-Politik, hart umkämpfte Gelder für eine 3200 km lange Mauer nach Mexiko, dann wieder eine wilde Schießerei an einer Schule oder die permanente Androhung von Handelskriegen gegen China, Europa und Deutschland. Höchste Zeit also, Positives aus den USA zu vermelden: Heute wird in den USA der „Finde-einen-Regenbogen-Tag“ gefeiert. Regenbögen sind seit Noahs Zeiten ein Friedens- und Hoffnungssymbol. Sie sind nicht alltäglich. Das menschliche Auge kann einen Regenbogen nur in dem Moment sehen, wenn es den Regen vor sich, dabei aber gleichzeitig die Sonne im Rücken hat. Und vielleicht hat dieses Lichtphänomen deshalb im April „seinen Tag“, weil in diesem Monat die Wetterwechsel bekanntlich rasch und unberechenbar aufeinanderfolgen: „Der April, der April, weiß nicht was er will“, so sagt die Wetterregel.

Stolzer Absolvent der C-Prüfung in Kirchenmusik

Valentin Steffens (21) aus Bad Heilbrunn begann unter KMD Friedrich Sauler in Bad Tölz mit dem Orgelspiel, setzte dieses unter den Fittichen von Saulers Nachfolgerin, Elisabeth Göbel, erfolgreich fort und kann mittlerweile auf eine beachtliche Laufbahn zurück schauen. Im Herbst bestand er die große Fachprüfung für Orgel (C-Prüfung) und bekam jetzt für diese Leistung seine Urkunde überreicht. Im Beisein von Dekan Martin Steinbach würdigte Dekanatskantorin Elisabeth Göbel Steffens' erfolgreiches Absolvieren der doch insgesamt recht anspruchsvollen Prüfung.

Dekanatssynode wählt den Dekanatsausschuss

Die Dekanatssynode hat in ihrer ersten Versammlung folgende Personen in den Dekanatsausschuss gewählt (von links):

Dr. Dieter Kaufmann, Geretsried; Dieter Hoff, Dekanatsjugendreferent; Pfarrer Peer Mickeluhn, Holzkirchen; Pfarrer Erwin Sergel, Miesbach, Pfarrer Martin Voß, Bad Wiessee; Christoph Hoffmann, Lenggries, Pfarrerin Elke Stamm, Ebenhausen; Tom Nether, Bad Tölz; Sandra Büttner, Bad Tölz; Birgit Kastenmüller, Holzkirchen und Johannes Hütz, Neuhaus. Auf dem Foto fehlt Betty Mehrer, Miesbach. Stellvertretender Dekan Florian Gruber und Dekan Martin Steinbach (rechts im Bild) sind "geborene" Mitglieder dieses Gremiums.

Der Dekanatsausschuss, der noch weitere Synodale in das Gremium berufen kann, vertritt die Synode zwischen deren zweimal im Jahr stattfindenden Zusammenkünften in allen wichtigen Fragen und hat von der Synode das Haushaltsrecht übertragen bekommen. 

Erste Tagung der neuen Dekanatssynode

 

Ein knappes halbes Jahr nach den Neuwahlen der Kirchenvorstände in den bayerischen Kirchengemeinden haben sich im Dekanat Bad Tölz die delegierten Synodalen unter den neuen KirchenvorsteherInnen zu ihrer ersten Dekanatssynode getroffen. Die Vorstellungsrunde der Synodalen fand bei warmem Sonnenschein im Freien statt, wobei sich die Delegierten aus den Dekanatsgemeinden unter den Aspekten „Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ kennenlernten:

Ordination von Katharina Pelikan Rigo zur evang. Pfarrerin

Katharina Pelikan Rigo, hintere Reihe, 2. v. links; Regionalbischöfin für München und Oberbayern, Susanne Breit-Keßler (1. Reihe Mitte)

"Priesterweihen hatten wir in Weyarn schon einige, aber an eine Ordination von einer ehem. Weyarner Gemeindebürgerin zur evangelischen Pfarrerin kann ich mich  nicht erinnern", meint Betty Mehrer, Mitglied  der Landessynode der ELKB für das Dekanat Bad Tölz und ebenfalls Weyarner Bürgerin.

Am 24. Februar 2019 wurde Katharina Pelikan, verh. Rigo in der Jubilatekirche in Waldperlach ordiniert und in ihren Dienst als Pfarrerin der ELKB eingeführt. Nach ihrem Abitur in Miesbach studierte die gebürtige Katholikin evang. Theologie in München und konvertierte zur evangelischen Konfession. Ihr Vikariat führte sie nach Traunreut in die Paulusgemeinde. Zukünftig wird sie in Bad Feilnbach die zweite Pfarrstelle der Kirchengemeinde Bad Aibling inne haben.

Katharina Pelikan ist die Tochter der ehem. Weyarner Schulleiterin Ruth Pelikan und des Weyarner Gemeinderatsmitglieds Klaus Pelikan. Wir wünschen ihr für ihren Dienst Gottes Segen!

1. Dekanatssynode der neuen Legislaturperiode

Die erste Sitzung der neuen Dekanatssynode findet am Samstag, den 16. März 2019 ab 9 Uhr in Bad Tölz statt. Sie beginnt mit einem Sakramentsgottesdienst in der Johanneskirche, bevor die Delegierten im Evangelischen Gemeindehaus zu Einführung, Vorstellung und Wahlen zusammenkommen. 37 KirchenvorsteherInnen aus den 12 Kirchengemeinden, zwölf PfarrerInnen und 7 weitere Berufene werden neben dem Dekan, dem stellvertretenden Dekan, sowie der Landessynodalin der neuen Synode angehören. Geleitet wird das Gremium von einem "Präsidium", in das neben dem Dekan zwei Mitglieder der Synode gewählt werden.

Mal ehrlich! - sieben Wochen ohne Lügen

Ein Gedanke zur Zeit

Dass meine Eltern am Abend noch eingeladen waren, war mir damals sehr recht: „sturmfrei“ und ein ausgezeichnetes Fernsehprogramm an diesem Abend. Aber das Vergnügen war auf einmal äußerst gefährdet. Der Vater hob den Zeigefinger und mahnte: „aber um 21 Uhr bist du im Bett!“ Um 21 Uhr lag ich tatsächlich im Bett – allerdings nur rund 30 Sekunden, dann saß ich wieder vor der Glotze. Als der Vater am nächsten Morgen fragte, meinte ich, ja, ich sei pünktlich zu Bett gegangen. Stimmte ja auch!?   

Es sind solche, aber auch andere Geschichten, die mich angesichts des diesjährigen Fastenmottos fragen lassen: Was ist Wahrheit? Was ist, wenn mir ein Junge ziemlich begeistert schlecht Klavier vorspielt und am Ende strahlend fragt, ob er gut war. Soll ich dann wahrheitsgemäß sagen: Nein? Oder wie soll ich es verstehen, ...

Zwischen Pella und Amman - 2000 Jahre Christen in Jordanien

Die Wurzeln des Christentums im heutigen Jordanien reichen zurück bis ins 1. Jahrhundert. Der antike Kirchenvater Eusebius berichtet in seiner Kirchengeschichte, dass die christliche Urgemeinde von Jerusalem über den Jordan in die Stadt Pella floh, als sich die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 abzeichnete. Auch heute gibt es im Königreich Jordanien arabische Christen, zu denen gehört auch die lutherische Gemeinde in Amman gehört. Das Jahresfest des Jerusalemsvereins in Berlin hat in diesem Jahr, zusammen mit Samer Azar, dem lutherischen Pfarrer von Amman, die Situation dieser Christen in Jordanien in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen gerückt.

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